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Ich bin Jean Lelá und komme gebürtig aus Bensheim an der Bergstrasse, Meine Familie ist sehr stark mit Musik verwurzelt und somit wurde mir die Musik in die Wiege gelegt.

Schon als Fötus durfte ich im Bauch meiner Mutter sehr viel Zeit damit verbringen die Bee Gees und die Beatles zu hören. Ich erinnere mich dunkel an sanftes Wiegen wie durch Wasser hindurch und an eine ganz bestimmte Melodie. Erst sehr viele Jahre später habe ich erkannt, dass es sich hierbei um die Melodie von „Yellow Submarine“ handelte. Meine Mutter hat die „Yellow Submarine“ während ihrer Schwangerschaft mit mir rauf und runter gehört und dabei ganz laut mitgesungen. Wahrscheinlich haben diese Klänge dazu beigetragen mein Verständnis von Musik und die Liebe zur Musik noch einmal deutlich mitzuprägen. Anders als die meisten meiner Klassenkolleg:innen widmete ich mich während meiner Kindheit den Liedern von Heinz Rühmann, Hans Albers, Hans Moser, Marlene Dietrich und Peter Alexander. Während meiner Jugend folgten dann Dan Vogelberg, Chicago, Phil Collins, Simon & Garfunkel, The Beatles, The Bee Gees, Abba, The Cure, Queen und bis zu einem gewissen Grad auch Heavy Metall. Dies hielt an, bis Techno die Welt eroberte. Auch ich tanzte fast jede Nacht hindurch bis zum Sonnenaufgang. Erst später habe ich Joni Mitchell, Melissa Etheridge, Carole Kind, Stevie Nicks, Dolly Parton, Willie Nelson, Joan Baez, Suzanne Vega, Diana Krall u.v.m. entdeckt und lieben gelernt.

Wenn ich darüber nachdenke, was mich inspiriert, dann komme ich oft zu der Erkenntnis, dass es das Leben selbst ist mit all seinen Facetten. Menschen, denen ich begegne, ob direkt oder indirekt. Natürlich ist es in allem auch die Liebe, die ich sehr inspirierend erlebe und über die ich in manchen Liedern schon geschrieben habe. Dabei mag es nicht immer um die Liebe gehen, die mir widerfahren ist. Ebenfalls erlebe ich Lebenskrisen als sehr inspirierend, um darüber Lieder zu schreiben. Oft haben mir diese Lieder dabei geholfen aus Krisen und tiefen Schicksalsschlägen wieder herauszufinden und gaben mir die Kraft alles notwendige durchzustehen.

Mein Musikstil nennt sich eigentlich Singer-Songwriter -auch wenn das nicht wirklich eine konkrete Aussage ist. Genauer gesagt, finden sich Einflüsse aus Bossa Nova, Jazz, Pop und Blues in meinen Liedern wieder.

Einprägend für meine Musik ist, dass ich die beiden Elemente Gesang und Gitarre über viele Jahre hinweg derart verfeinert habe, dass sie stets miteinander im Dialog stehen. Ich spiele sehr rhythmisch und sorge trotz aller Gefälligkeit oft für Überraschungsmomente. Hier und da spiele ich die Überleitungen mit prägnanten Basslinien, der Rhythmus ist perkussiv durch meine Schlaghand. All das bildet den Klangteppich, den ich unter meiner Stimme ausrolle, damit sie tanzen kann, gehen, stehen, bleiben, rennen kann, ganz so wie sie das will, fühlt oder braucht, um sich zu entfalten.

Ich schreibe all meine Lieder selbst. Mich hebt von anderen Künstler:innen ab, dass ich meinen Künstlernamen nicht ein einziges Mal gewechselt habe, seit ich mich dafür entschied hauptberuflich Musik zu machen. Auch dann nicht als ich damit begann Lieder auch in Deutsch zu schreiben. Ich weiss, dass die Branche in manchen Epochen da etwas anders funktioniert hat. Meiner Ansicht nach sollte es keinen Unterschied machen, ob eine Künstler:in in grüner oder blauer Sprache singt. Wichtig ist doch, dass die Botschaft von Herzen kommt und der/ die Künstler:in dabei ganz authentisch sie selbst bleiben kann.

Auf meinem bisherigen Weg habe ich gelernt, dass Musik nicht nur ein Weg ist, um mich musikalisch auszudrücken in Emotionalität, in Sprache und Farben. Sondern, dass Musik der einzige Ort ist, an dem ich so sein kann, wie ich bin. Ich kann mich in ihr fallen lassen, ohne, dass sie sich bedrängt oder eingeengt fühlt. In ihr kann ich die Dinge so ansprechen wie ich sie sehe und spüre. Sie ist auch niemand, die einfach wegläuft, ohne sich von mir zu verabschieden. Gut verpackt in eine sanfte oder glückliche Melodie spürt keiner dabei, wie ernst es mir allzu oft mit den Themen ist, über die ich schreibe. Durch meine Musik traue ich mich wieder die zu sein, die ich bin und laufe dabei weniger Gefahr mich in Missverständnisse zu verstricken oder mich erklären zu müssen. Das was Musik mir gibt ist Frieden, Liebe und Freiheit. An diesem Punkt meines Lebens darf ich wieder lernen zu vertrauen in mich, in meine Fähigkeiten und die Musik hilft mir dabei.

Bisher habe ich ein Label gegründet und einen Musikverlag. Ich habe viele Lieder geschrieben und zahlreiche Auftritte gespielt. Mit 21 Jahren bin ich allein nach Amerika gereist, um das Songschreiben zu lernen. In Nashville konnte ich dieses Ziel erreichen und blieb in Amerika fast fünf Jahre. Meine bisherigen Erfolge lassen sich noch nicht an goldenen Schallplatten oder ausverkauften Konzerten in Stadien messen. Meine bisherigen Erfolge sind, dass ich noch am Leben bin. Dass ich nach reichlichen Schicksalsschlägen, die mir während der letzten 12 Jahre und mir insbesondere im Jahr 2021 begegnet sind, noch nicht aufgegeben habe. Neben meiner Liebe zur Musik trage ich noch mein Kind in meinem Herzen. Alles erscheint mir manchmal sehr mühsam, ich bin noch nicht wieder angekommen vollständig in meiner Kraft wie ich sie vor neun Jahren hatte. Aber ich arbeite daran und komme allmählich zurück zu der Fähigkeit neue Visionen zu entwickeln, schaffe mir neue Ziele. All dies zählt zu meinen bisherigen Erfolgen. Alles andere wird danach gekommen sein.